Newsletter

FAN-Newsletter – vom 13.10.2022
 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Vereinsmitglieder,

wir laden am Samstag, den 19. November zum nächsten FAN-Stammtisch im Paulaner, Prinzenstraße 1, Hannover ein. Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Erscheinen und einen regen Austausch.

Am 26. November findet in Rehburg der bereits angekündigte Workshop zum Erkennen und Bestimmen von Silexartefakten statt. Anmeldungen bitte an fan_workshop@t-online.de (max. Teilnehmerzahl 12).

Wir suchen noch kleine Beiträge für die FAN-Post. Wenn Sie etwas Interessantes zu Berichten wissen, beispielsweise aus Ihrer Tätigkeit als ehrenamtlich Beauftragter oder eine andere ehrenamtliche Tätigkeit in der Archäologie, ein besonderer Fund etc., melden Sie sich gerne unter info@freundeskreis-fuer-archaeologie.de. Wir freuen uns auf Ihre Textideen.

Wenn Sie etwas über den FAN Newsletter bekannt geben möchten oder kurz über einen spannenden Aspekt oder eine Veranstaltung berichten möchten, können Sie dieses gerne bis zum 15.11.2022 unter nadja.luedemann-archaeologie@t-online.de einreichen. Der nächste Newsletter erscheint am 01.12.2022
Vortrag Dr. Johannes Eberhardt (Berlin) und Studierende der Burg Giebichenstein (Kunsthochschule Halle) Nähe und Distanz! Beiträge aus der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle zum Jahresthema des Berliner Medailleurkreises heute ab 18:00 Uhr.

Der Vortrag findet in der Reihe Numismatik vernetzt statt und wird von der Numismatischen Kommission, der Deutschen Numismatischen Gesellschaft sowie der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst gemeinsam ausgerichtet.

Distanz zu wahren, Nähe zuzulassen – je nach Kontext kann das eine wie das andere fern- und naheliegen: etwa Nähe zu Menschen, Sehnsuchtsorten, Zuständen oder Distanz zu Krankheit, Krise, Krieg. Trotz oder vielleicht gerade wegen der vielfachen Austauschbarkeit der Begriffe umreißen sie prägende Erfahrungen, gerade auch der jüngsten bruchreichen Zeit. Das ‚Brennglas Medaille’ eignet sich besonders gut dazu, auch kritische oder widersprüchliche Situationen und Gefühle einzufangen, zu hinterfragen, zu kommentieren und konzentriert als Kunst für alle Sinne von Hand zu Hand gehen zu lassen. Die Beiträge von neun Studierenden der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle zum Jahresthema des Berliner Medailleurkreises beschäftigen sich in ganz unterschiedlicher Weise mit Gründen und Erlebnissen von Nähe und Distanz im Jahr 2021: Von dekorativen über politisch-gesellschaftskritische bis hin zu rein abstrakten Bildfindungen ist hierbei alles zu erkunden, werden ihre Bezüge zu aktuellen Bedingungen, Symptomen und Konsequenzen von Nähe und Distanz diskutiert. Alle Beiträge werden bis Januar 2023 in der Sonderausstellung des Münzkabinetts der Staatlichen Museen zu Berlin in Kooperation mit der Staatlichen Münzsammlung München unter dem Titel ‚Hand Große Kunst‘ die bereits in der Residenz München zu sehen war, gezeigt.

Teilnahme an der Videokonferenz:
Empfehlenswert ist ein Headset (das vom Handy reicht). Da wir eventuell Websites oder Texte aufrufen, wäre ein Desktop (ab windows 10) wichtig.
Es gibt drei Möglichkeiten (diese Angaben verändern sich für weitere Treffen nicht):
1. Entweder rufen Sie im Browser https://spk-berlin.webex.com/meet/b.weisser auf (dafür sollten Sie einen Rechner mit Windows 10 haben)
2. oder Sie wählen sich mit Telefon 089-9546-7578 oder 0619-6781-9736 und der Meeting-Nummer/Zugangscode: 847 287 845 ein (dann können Sie nur ohne Bild teilnehmen).
3. oder Sie treten über die Webex Meetings Smartphone-App mit Meeting-Nummer/Zugangscode 847 287 845 bei. 
Neuerscheinung Ulrich Werz, Die Fundmünzen der römischen Villa Borg bis zum Frühjahr 2017, Saarbrücken 2022 (396 Seiten, Abbildungen, 4 Tafeln, ISBN 978-3-927856-22-6) [Denkmalpflege im Saarland, Bd. 10]. 

In dem vorliegenden Band von Ulrich Werz sind knapp 2.000 Münzen aus der römischen Villa Borg vorgelegt. Die Villa liegt in der saarländischen Gemeinde Perl im Landkreis Merzig-Wadern und ist heute ein archäologisches Freilichtmuseum. Sie ist eine der größten römischen Villenanlagen im Saar-Mosel-Raum. Die Publikation der Münzen, die von der keltischen Periode bis in die Spätantike reichen, zeigt eindrucksvoll, dass das Landgut in einer überregionalen kulturellen Vernetzung gedacht werden muss. Unter den Funden sind eine große Anzahl Prägungen aus dem Gallischen Sonderreich (260-274). Münzen aus dieser Zeit und diesem Gebiet gelangten auch nach Niedersachsen. So sind hier bislang rund 180 Geldstücke in Einzel- und Hortfunden sowie einem Grabfund entdeckt worden.