FAN-Studienpreis

Der archäologische Studienpreis des F.A.N. e.V. wird seit 2017 jährlich vergeben. Ziel ist die Vernetzung von Forschenden und Ehrenamtlichen. Neben einer Urkunde und einem Geldgeschenk in Höhe von 250,- EUR erhalten die Preisträgerinnen und Preisträger Gelegenheit, ihre Forschungsergebnisse mündlich und schriftlich zu präsentieren.

2021: Timo Feike

Im Rahmen einer Masterarbeit im Studiengang Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg über „Die Keramik des Marktplatzes von Stendal“ wurden von Herrn Feike die Keramikfunde des 12. bis 14. Jh. der archäologischen Ausgrabung des Marktplatzes in Stendal von 2016 aufgearbeitet. Mit der Bachelor-Thesis „Wege in den Harz“ erforschte Herr Feike die mittelalterliche Besiedelung des Unterharzes am Beispiel des Selketals.

2020: Alexandra Philippi

Ihren Vortrag zur Jahreshauptversammlung präsentierte sie coronabedingt als livestream auf youtube: „ Zwischen Michelsberg und früher Trichterbecherkultur. Neue Forschungen zum Erdwerk von Müsleringen“. Im Rahmen einer Masterarbeit am Seminar für Ur- und Frühgeschichte an der Universität Göttingen bearbeitete Frau Philippi die jungneolithischen Erdwerke zwischen Leine und Weser. Seit 2020 arbeitet Frau Philippi am Niedersächsichen Landesamt für Denkmalpflege imProjekt Denkmalatlas Niedersachsen.

2019: Nadja Lüdemann

Ihr Vortrag auf der Jahreshauptversammlung lautete: „Stehend in die Ewigkeit? Der spätmesolithische Begräbnisplatz von Groß Fredenwalde (Uckermark, Brandenburg) im Lichte neuerer Forschung‟. Im Rahmen einer Masterarbeit am Seminar für Ur- und Frühgeschichte an der Universität Göttingen bearbeitete Frau Lüdemann eine mesolithische Bestattung in aufrecht stehender Position, die in ganz Europa bislang ohne Parallele ist. Seit 2020 arbeitet Frau Lüdemann am Niedersächsichen Landesamt für Denkmalpflege im Projekt Denkmalatlas Niedersachsen.

2018:  Andreas Kotula

Sein Vortrag auf der Jahreshauptversammlung lautete: „Der Übergang vom Spätmesolithikum zum Frühneolithikum in der Norddeutschen Tiefebene‟. Im Rahmen einer Promotion am Seminar für Ur- und Frühgeschichte der Universität Götingen untersuchte Herr Kotula den Prozeß der Neolithierung im 6. und 5. Jt. im Horizont der Swifterbant-Kultur. Seit 2019 ist Herr Kotula wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Ur- und Frühgeschichte Universität Göttingen.

2017: Jonas Enzmann

Sein Vortrag auf der Jahreshauptversammlung lautete: „Die Verbreitung von  Drehmühlen  aus  Eifeler Basaltlava im nordwesteuropäischen Barbaricum während der Römischen Kaiserzeit“. Im Rahmen einer Masterarbeit am Institut für Ur- und Frühgeschichte der Christian­ Albrechts­ Universität Kiel wertete Jonas Enzmann 1.541 publizierte Basaltlavafunde von 206 Fundstellen im Barbaricum aus. Seit 2018 ist Herr Enzmann Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Niedersächsischen Institut für historische Küstenforschung.